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Geschrieben von: Sven Pohl
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Licht ins Dunkel bringen
Die kalte Jahreszeit ist da und mittlerweile ist sogar die Uhr umgestellt. Da ich seit Februar kein Auto mehr habe, bin ich mehr oder weniger auf meinen Drahtesel angewiesen. Da ja neuerdings ein neues Gefährt in der Garage steht, wird für den Weg zur Arbeit das alte Rad verwendet und wurde deshalb auch mit Schmutzfängern und Beleuchtung ausgerüstet. Letztere war in diesen Tagen ein wenig mein Sorgenkind, da ich auf meinem Arbeitsweg durch tagsüber schön anzuschauende Wiesen fahre, diese aber des Nachts stock dunkel sind. Wie viele Andere vor mir, mußte auch ich feststellen, daß die vom Gesetz her erlaubte Beleuchtung bei weitem nicht ausreicht. Beim Stöbern im Internet fand ich dann die passende Lösung.
Die Lampe
Bei der Suche nach der richtigen Lösung für mein Beleuchtungsproblem fand ich im Forum der MTB-News » mehrere Verweise auf eine Bauanleitung, bei der mir wirklich die Kinnlade herunterklappte. Die komplette Anleitung mit prima Bildern gibt es bei Joerky ». Auf sowas muß man erst mal kommen. Respekt.
Das Ganze besteht im Prinzip aus einer normalen Halogen Kaltlichtspiegel Lampe, einer Abdeckung für die Anhängerkupplung vom Auto und einer Dichtung für den Wasserablauf vom Waschbecken. Noch ein paar Kleinteile dazu (Schalter, Buchse, Lize, Halter) und fertig ist die Laube Lampe. Summa summarum bin ich auf ca. 10 € gekommen.
Die Stromversorgung
Bei der Stromversorgung für die Lampe entschied ich mich für zwei Akkus mit jeweils 6 Volt und 3,2 Ah, da mein aus dem Modellbau vorhandenes Ladegerät nur eine maximale Ausgangsspannung von 9,6 Volt fabriziert. Da zwei kleine Akkus aber nur unwesentlich teuer sind, als ein Großer, belastet das zumindest nicht den Geldbeutel und ich habe mir ein zusätzliches Ladegerät gespart. Das Akkupack habe ich in einem Objektiv-Beutel aus Neopren untergebracht. Wie brauchbar dessen Isolationswirkung ist, wird sich im Laufe des Winters herausstellen. Die Sorgen einiger Forumsmitglieder, der Flaschenhalter könnte zu schwach ausgelegt sein, um die Akkus aufzunehmen, teile ich nicht unbedingt, da eine 0,6 - 0,7 Liter Flasche auch nicht so viel weniger wiegt.
Fazit
Ich konnte mit der neuen Beleuchtung innerhalb weniger Tage einigen Leuten das Leben retten. Jawohl. Nämlich denjenigen Herrchen und Frauchen, die abends nochmal eine Runde mit ihrem Hundchen drehen, die nicht so toll beleuchtet sind, wie ich jetzt! Mit ca. 10 € für die Lampe und nochmal 20 € für die Akkus hält sich der finanzielle Aufwand in erträglichen Grenzen. Wiedermal hat sich gezeigt, daß es im Internet für fast alles eine gute Bauanleitung gibt.
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