|
Geschrieben von: Sven Pohl
|
|
Auch wir haben mal Urlaub. Den Selbigen haben wir in diesem Jahr wieder in St.Peter-Ording verbracht. Neben vielen Aktivitäten wie Radfahren und Faulenzen stehen auch diverse Strandaktivitäten auf dem Erholungsprogramm. Das das Drachenfliegen dabei zu meinen persönlichen Favoriten gehört, dürfte wohl verständlich sein.
Dieses Jahr habe ich mich bewust auf das Fliegen mit dem ja für mich noch recht neuen » M-Quad konzentriert. Alle anderen Drachen aus meiner » Drachentasche sind zwar auch zum Zuge gekommen, aber eben nicht mit der Ausdauer, die ich dem M-Quad gewidmet habe.
Das dies notwendig war, zeigte sich nicht zuletzt darin, dass ich nicht in der Lage war, den Drachen länger als ein paar Sekunden in der Luft zu halten, ohne dass er sich Propeller artig auf den Boden schraubte. An mir konnte das freilich nicht liegen, deshalb wurden erst einmal die Längen der vier Leinen überprüft. Und siehe da: Die Leinen des einen Handles waren ein wenig kürzer, als die des anderen. Dies wurde korrigiert, flux neu gestartet und... vielleicht hatte ich das Prinzip dieses kleinen und quirligen Vierleiners doch noch nicht verstanden...
Ich begann also nochmal über die mögliche Handhabung nachzudenken und auch gleich wieder ein wenig zu üben und das Erdachte direkt umzusetzen. Langsam aber sicher bekam ich ein wenig Übung darin, einfache Manöver auszuführen. Vertikales Starten und Landen gelang dabei noch recht schnell und einfach. Aber als "gelernter Zweileinerflieger" verhaspelte ich mich doch das ein oder andere mal in gewohnte Steuerbefehle, die dann schnell in ungewollten Spin-Orgien endeten. Nach einiger Zeit habe ich mich dann aber doch ganz gut an den kleinen Quirl gewöhnt, so dass ich mich nun doch auf den Herbst freue und mir auch vorgenommen habe, mir ein neues Flugrevier zu erobern.
|